ZION NATIONALPARK - Canyon Overlook

Arizona
Nevada
California
Routenplanung
Sie sind hier: Startseite >> Utah >> Zion Nationalpark >> Hike: Canyon Overlook

Erste Eindrücke

Der Zion ist ein idealer Park zum Wandern. Massenweise Trails laden dazu ein, die Wanderschuhe zu schnüren. Auf dieser Seite begeben wir uns gemeinsam auf Entdeckungstour in den East Zion.

Dort ist ein Großteil des Gesteins "Slickrock". Dies ist Sandstein, der etwas weniger Eisenoxid eingeschlossen hat, wie wir es sonst von Steinen im Südwesten kennen. Dadurch sehen die Gesteine im East Zion etwas blasser aus, manche gehen in ein liebliches rosa über. Dennoch haben sich auch hier Buttes, Felsendome und pittoreske Steinformationen gebildet.

Der Hike zum Canyon-Overlook wird von vielen als Favorite short Hike im Südwesten bezeichnet. Tatsächlich kann man innerhalb kurzer Zeit viel sehen und erhält einen späktakulären Ausblick, der wohl nur vom Panorama, das Angels Landing bietet, übertroffen werden.

Daten

Diesere Kurzwanderung ist sehr leicht zu gehen. Sie gehört zu den leichtesten Trails im Zion Nationalpark. Dennoch gibt es auf der Strecke, besonders ganz am Schluss, jede Menge zu sehen.

Länge des Trails:1 Meile (1,6 Kilometer) Gesamtstrecke
Erforderliche Zeit:1 Stunde Gesamtdauer (30 min hin und 30 min zurück)
Höhenunterschied:Ungefähr 163 feet (50 Meter)
Schwierigkeit:Leicht für Erwachsene, moderat für Kinder. Klippen zu einer Seite, die aber durch Zaun gesichert sind. Trail sehr gut in Stand gehalten.

Der Slickrock kann stellenweise ein wenig rutschig sein. Auf der ganzen Tour gibt es kaum Schatten, daher braucht man ausreichend Getränke (siehe unter Ausrüstung).

Trailhead

Um zum Ausgangspunkt der Route zu gelangen, braucht man ein Auto. Die Shuttlebusse verkehren nicht bis zu diesem Punkt.

Kommt man von Norden auf dem Highway 9 sieht man den kleinen Parkplatz vor dem Zion Tunnel. Er liegt auf der rechten Seite der Straße. Vom Rangerhäuschen auf der anderen Seite muss man dem Highway zu Fuß noch 50 m zurückgehen. Dort stößt man dann auf ein Hinweisschild, das den Begin des Trails markiert. Zu Beginn finden sich Felstreppen. Den Aufstieg kann man keineswegs verpassen.

Eine zweite Parkmöglichkeit bietet sich auf der rechten Seite der Straße ein wenig früher. Der Parkplatz liegt in einer Kurve.

Parkmöglichkeiten am Trailhead des Canyon Overlook

Die kurze Wanderung

Zu Beginn windet sich der Pfad über Slickrock. An einigen Stellen helfen in den Fels geschlagene Stufen beim Aufstieg, welche jedoch gut zu gehen sind. Nach einigen Minuten hat man eine gute Aussicht auf den Highway 9 vor dem Tunnel. Von hier lässt sich das bunte Treiben der Parkbesucher genau beobachten.

Läuft man weiter gelangt man bald an einen Abhang, der links vom Pfad liegt. Diese Schlucht ist der "Pine Creek Slot Canyon". Dieser ist sehr beliebt zum Canyoneering. Ab und zu seilen sich dort Kletterer in die Tiefen ab.

Ein wenig weiter sieht man überall Hoodoos und sogenannte Crossbeddings.

Auf halber Strecke dieser schönen Wanderung muss mann unter einer Alcove, also einem gigantischen Felsübergang hindurchlaufen. Schon einige Wanderer kommentierten ihn mit "der ist ja größer, als meine Wohnung". Weil überall Farne wachsen, ist es hier etwas kühler, was ganz wohltuend sein kann. Vom Felsen tropft sogar an nicht ganz so heißen Tagen Wasser und hilft so Kletterpflanzen beim Wachsen, die sich vom Felsen herunterhängen lassen. Diese "Hängenden Gärten" spenden erstmal Schatten.

Als nächstes wartet ein Holz- und Stahl-Brückchen, dass sich trotz leichtem Knacken ohne Probleme überqueren lässt. Nach diesem Brückchen wird es dann auch wieder sandiger. Dies bietet Yuccas, Kakteen und anderen Sukkulenten idealen Lebensraum. Rechts am Wegesrand finden sich nun auch wieder die beliebten Hoodoos.

Erst kurz vor Ende der Tour sieht man den Zaun, der das Ende markiert. Von diesem Felsen öffnet sich der grandiose Blick in den Hauptcanyon mit West Temple, den Towers of Virgin und dem East Temple. Unten im Tal liegt der kurvige Highway 9, auf dem man fährt, sobald man den Tunnel hinter sicht hat. Dies ist also die Fahrt ins Herz des Nationalparks. Diesen gilt es also gleich zu durchfahren.

Nachdem man die Aussicht genug genossen hat, kann man sich gemütlich auf den Rückweg zum Auto machen. Die Aussichtsfotos aber auf keinen Fall vergessen!

Fototipps

Das zweifelsfrei beste Fotolicht hat man am Vormittag. Gegen Abend ist die Sicht zwar genauso schön, man hat aber Gegenlicht. Geübte Fotografen können dieses natürlich als Stilelement in ihren Bilder benutzen.

Der Nachmittag eignet sich nicht so sehr, da der Blick in den tiefergelegenen Canyon dunstig und unklar ist.

Ausrüstung

© 2010 Florian Wörz — Kontakt