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Fotografie

Von meinen Freunden werde ich oft gefragt, wie ich denn meine tollen Fotos mache. Die Zusammenstellung einer perfekten Reisefotoausrüstung war kein leichter Prozess. Er war mit viel Ausprobieren und Fehlversuchen verbunden. Unnötige Käufe, zu viel Gewicht, nicht vorhandene Objektive haben schon manche Reise getrübt. Daher will ich hier meine jetztige Ausrüstung teilen:

DSLR-Kamera

Als Hauptkamera habe ich mir nach langem Überlegen eine Canon EOS 750D zugelegt. Ich bin dabei ehrlich: Die Entscheidung zwischen Canon und Nikon war dabei reines Bauchgefühl (als Kind habe ich mit einer Uralt-Kamera von Nikon schlechte Erfahrungen gemacht). Mit der 750D bin ich bisher sehr zufrieden. Sie ist nicht ein absolut billiges Einsteigermodell, das einen nach weniger Zeit nicht mehr zufrieden stellt, aber auch keine Voll-Profi "Full-frame"-Kamera. Aufgrund ihres sehr angenehmen Gewichtes kann man sie wirklich immer dabei haben und sie hat mich in noch keiner Urlaubssituation enttäuscht.

Zugehörige Objektive

Mein erstes "Immerdrauf"-Objektiv war das Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS. Ich muss zugeben, dass ich von diesem Objektiv damals sehr enttäuscht war. Hohe Erwartungen an eine Spiegelreflexkamer werden von dieser Linse nicht erfüllt. Die ersten Fotos waren zum Heulen. Mittlerweile hat Canon nachgebessert. Das neue 18-55mm Kit-Objektiv ist keine "Scherbe" mehr, sonder fühlt sich allein haptisch viel besser an. Als Einsteigermodell zum Ausprobieren würde ich es wohl wieder kaufen. Dennoch bin ich zur Zeit auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger. Empfehlungen nehme ich natürliche gerne entgegen.

Als sich Vögel bei uns im Garten einnisteten, war der Wunsch groß etwas mehr "Zoom" zu haben. Also legte ich mir das Canon Tele-Zoomobjektiv EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS STM, das bereits auf Reisen nach Dublin, Nordirland und London ein treuer Begleiter war. Dennoch habe ich schnell gemerkt, dass mir der Telebereich nicht sehr wichtig ist. Für Städtereisen ist man meistens "zu nah" dran. Daher bleibt dieses Glas meistens zuhause, außer es geht in Zoos oder an Häfen, an denen Robben zu sehen sind. Da zeigt diese Linse ihre Stärken.

In vielen Recherchen im Netz las ich immer wieder von Festbrennweiten. Jeder Anfänger solle sich eine solche zulegen. Mit einer Festbrennweite zommt man nicht durch Drehen an einem Gewinde - die Füße sind der Zoom. D.h. die Linse hat eine feste Brennweite (daher ihr Name), die Perspektive verändert man durch Laufen. Anfangs hätte ich nicht gedacht, dass man dadurch tatsächlich enorm viel über Fotografie lernt. Doch meine Bilder wurden tatsächlich um Längen besser, als ich mir meine erste Festbrennweite zulegte.

Heute ist sie meine "Go-to-Lens": Wenn ich Zweifel habe, was ich heute fotografiere, ist sie auf der Kamera. Auf den ersten Blick mag dies Paradox wirken: Schränkt eine feste Brennweite nicht ein? Ja, das tut sie! Aber das ist gewollt. Plötzlich fängt man an über Komposition, Ausrichtung des Fotos, Belichtung und verschiedene Blickwinkel nachzudenken. Und es gibt noch einen Vorteil: Enorme Lichtstärke. Selbst in den widrigsten Gegebenheiten und dunklen Kellergewölben (wie den Portweinkellern in Porto) kann ich ohne Blitz Fotos machen, ohne zu Verwackeln (so besitzte ich bis heute keinen Blitz, außer den in der Kamera integrierten).

Entschieden habe ich mich (dies war meine erste "teure" Linse) nach Monaten des Informierens für das Sigma 30mm f/1.4. Ein fantastisches Stück Glas, das ich bis heute liebe und hüte wie meinen Augapfel. Wenn ich nur ein Objektiv empfehlen dürfe, dann dieses.

Sonstiges Zubehör

Nachdem sich einiges Zubehör gesammelt hatte, musste auch eine vernünftige Kameratasche her, die aber nicht schreit "Raubt-mich-aus"! Die Billingham Hadley Pro sieht nicht nach typischer Kameratasche aus, hat keinen lauten Klettverschluss und ist wasserabweisend. Eine Anschaffung fürs Leben.


To-Do-Liste: - Stativ Manfrotto, siehe Narrows-Artikel - Selbstauslöser - Kameratasche - Putzset

Software

Sind wir ehrlich: Photoshop ist für den normalen Fotografen viel zu kompliziert. Spezielle sich einzuarbeiten. Ich arbeite mit Lightroom, seither hat sich mein "Workflow" massiv beschleunigt.

Gelernt richtig mit dem Programm umzugehen, habe ich mit dem Buch von Scott Kelby:

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